Umweltministerium BW
Offizieller Mastodon-Account des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Hier trötet die Pressestelle.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte für die FAZ einen Beitrag über Energiepolitik verfassen lassen. Ergebnis Faktencheck @Volksverpetzer@digitalcourage.social basierend auf Recherchen von @mkreutzfeldt@mastodon.social
„Der Iran-Krieg und die Schließung der Straße von Hormus nutzt sie als Anlass, um die Energiewende grundsätzlich infragezustellen. Mehrere der zentralen Behauptungen in Reiches Artikel sind falsch und gezielt irreführend.“
https://www.volksverpetzer.de/faktencheck/reiche-faz-energiewende/
Weniger Müll durch Steuer auf Einwegverpackungen. Bilanz aus #Konstanz: im ersten Jahr der Verpackungssteuer ging das Aufkommen an Straßenabfall um 22 Tonnen gefallen. Dies entspreche dem Gewicht von 1,4 Millionen Coffee-to-go-Bechern. Berechnet auf die gesamte im Straßenraum eingesammelte Müllmenge betrage der Rückgang 4,5 Prozent.
Die Zahl hört sich gering an, ist aus Sicht der Stadt aus zwei Gründen aber bemerkenswert. Zum einen sei die Müllmenge in den Vorjahren von Jahr zu Jahr immer weiter angestiegen. Demnach habe man eine Trendumkehr erreicht. Zum anderen sind Einwegverpackungen sehr leicht. Ihr Anteil am Gesamtgewicht des Mülls ist daher eher gering. Berücksichtige man dies, lasse sich aus den vorliegenden Zahlen eine Reduktion des Verpackungsmülls von 30 bis 50 Prozent ableiten, heißt es in Konstanz.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie will den Ausbau der Erneuerbaren bremsen. Energieministerin Thekla Walker lehnt das sog. #Netzpaket als Tiefschlag für die Energiebranche ab: „Wir wollen das Tempo der Energiewende hochhalten.“
Wirtschaftsministerin Katherina #Reiche schlägt dagegen vor, dass der Netzausbau sich nicht mehr am Bedarf neuer Anlagen orientieren soll.
Stattdessen soll Betreiber bis zu 10 Jahre in „kapazitätslimitierten Netzgebieten“ auf Entschädigung verzichten müssen, wenn ihre Anlagen wegen Engpässen abgeriegelt werden. Damit entfällt der Anreiz für einen zügigen Netzausbau. Auf Projektierer neuer Solar- und Windanlagen kommen dagegen schwer kalkulierbare Investitionsrisiken zu. Außerdem sollen Netzbetreiber ihre Anschlussprioritäten künftig selbst festlegen.
Thekla Walker: „Wer beim #Netzausbau geringere Kosten will, muss gerade auf den Ausbau der Erneuerbaren im Süden setzen. Preistreiber sind große Übertragungsleitungen, die den Süden mit Strom von der Küste versorgen. Hier sinken die Kosten, wenn auch im Süden ausreichend viele PV- und Windanlagen produzieren. Ich möchte keine schwarzen Löcher auf der Landkarte Baden-Württembergs. Die würden vor allem im ländlichen Raum aufgerissen werden, wenn ein Netzbetreiber sich weigern kann, seine Netze ausreichend zu ertüchtigen. Das trifft vor allem Bürgerenergiegenossenschaften und Stadtwerke, die regional agieren und für Wertschöpfung vor Ort sorgen. Unsere Energiewirtschaft muss auch weiterhin die am besten geeigneten Standorte für PV- und Windparks entwickeln dürfen. Wir brauchen keine zusätzliche Bürokratie-Ebene, auf der sich Projektierer und Verteilnetzbetreiber erst noch streiten, ob eine Anlage dort entsteht, wo sie am meisten liefert oder dort, wo der Weg zur vorhandenen #Netzinfrastruktur am kürzesten ist.“
https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101120730/netzpaket-reiche-plant-vollbremsung-fuer-wind-und-solaranlagen.html
Was ein Praktiker aus Baden-Württemberg zur Reform des GEG sagt. Heizungsbauer Michael Mundle aus Sindelfingen. „Mundle führt sein Unternehmen in dritter Generation. Wie sich das #Gebäudemodernisierungsgesetz entwickelt hat und weiter entwickelt, beobachtet er kritisch. Mit der Novelle reagiert die Bundesregierung auf Kritik am sogenannten Heizungsgesetz der Ampel. Sie soll auch wieder #Gas- und Ölheizungen erlauben und nimmt Abstand von der 65-Prozent-Regel, wonach neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit Erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Für Mundle ist die Abkehr vom bisherigen #Heizungsgesetz ein Rückschritt: "Das alte Gesetz war technisch gut gemacht. Für die Ein- und Zweifamilienhäuser konnten wir es gut umsetzen."Mundle ist der Ansicht: Es wäre besser gewesen, Kleinigkeiten im bisherigen Gesetz anzupassen - wie etwa die Regelung für Fälle, in denen eine Wärmepumpe technisch keinen Sinn ergibt. (…) Sein Kunde Holger Feyerabend: „Für das Hin- und Her der Politik hat Feyerabend kein Verständnis. Und auch langfristig sieht er für Gas keine Zukunft - auch was das Gasnetz angeht. "Wenn die Gasleitungen am Ende des Tages von immer wenigen Haushalten genutzt werden, weil immer mehr Leute sich für eine Wärmepumpe entscheiden, dann ist ja offensichtlich, dass dieses große Netz, das ja auch in Betrieb gehalten werden muss, irgendwann kollabiert, weil keiner mehr da ist, der das bezahlt.“
#Energiewende
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/heizungsbauer-gesetz-100.html
Führende Stimme aus dem #Handwerk zur Reform des „Heizungsgesetzes“ (GEG).
„Die #Wärmepumpe ist in Deutschland politisch kaputtgeredet worden. Die Diskussion müsste sachlich und ohne Realitätsverlust geführt werden (…) Es fällt auch auf, dass die Jüngeren der Wärmepumpe aufgeschlossen gegenüberstehen. Die schwierigen Diskussionen führe ich meist mit Älteren, weil sie durch die Politik verunsichert wurden.“
„Die 65-Prozent-Regel war für uns Heizungsbauer ein klarer Fahrplan. Auch als Kunde hatte man Planungssicherheit. Jetzt soll wieder alles geändert werden. Und es kommt noch schlimmer: Der Plan von Frau Reiche sieht auch vor, dass dem Heizöl biogenes Öl beigemischt werden soll, grünes #Heizöl (…) Da geht es um die Haltbarkeit des Heizöls. Biogenes Öl hat eine andere Haltbarkeit als konventionelles Heizöl. Das kann sein, dass Leute mit großen Tanks ein Problem bekommen, wenn das Öl darin zu lange lagert.“
„Beim Gas sollen Biomethan und Wasserstoff beigemischt werden. Woher der ganze Wasserstoff herkommen soll und was das für den Kunden am Ende kosten wird, bleibt ebenso unklar. Und ausgerechnet #Wasserstoff. Wasserstoff ist der Champagner der Verbrennung. Das fürs Heizen zu verwenden, ist kompletter Irrsinn.“
https://www.merkur.de/wirtschaft/heizungsbauer-kritisiert-kehrtwende-wasserstoff-ist-kompletter-irrsinn-94254135.html
Kommentar von tagesschau.de zu den #Atom-Pläne der EU-Kommission: „Neben Sicherheitsproblemen und der immer noch ungelösten Entsorgungsfrage sind es vor allem die hohen Kosten, die private Investoren abschrecken. Atomkraft rechnet sich nicht, deshalb machen Investoren einen großen Bogen um neue Kraftwerke. Dort, wo sie laufen, hängt die Atomkraft am Tropf staatlicher Subventionen.Nirgends in Europa ist das so offensichtlich wie in Frankreich. Der letzte Neubau in der Normandie ging erst kürzlich ans Netz - nach sage und schreibe 17 Jahren Bauzeit und mit einer beispiellosen Kostenexplosion. Am Ende war das Kraftwerk mehr als sechs Mal so teuer wie geplant. So etwas kann sich eigentlich kein Staat leisten“
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/kommentar-atomenergie-foederung-eu-100.html
Die Änderungen am #GEG gehen in die falsche Richtung und bauen auf Luftschlösser. Ministerin Thekla Walker: „Grünes Öl“ gibt es auf dem Markt de facto nicht. Kraftstoffe, die aus Pflanzen hergestellt oder mithilfe von Ökostrom synthetisch erzeugt werden, werden knapp als auch teuer sein. Eine Biomethan-Quote von 10 Prozent erfordert eine Steigerung des Energiepflanzenanbaus, die die Flächen in Baden-Württemberg auch laut der Biogasstrategie des Landes überhaupt nicht hergeben.
Dem Handwerk wird das Geschäft mit neuen Heizungen absehbar wegbrechen. Die Aufgabe der Klimaziele und die Abschaffung konkreter Vorgaben wird psychologisch zu einem jahrelangen Abwarten des Marktes führen.
Die Kommunen geraten in eine unhaltbare Situation. Über 300 Städte und Gemeinden haben in Baden-Württemberg eine fertige Wärmeplanung vorgelegt, so viel wie in keinem anderen Bundesland. Dieser Planung entziehen die GEG-Pläne die Berechnungsgrundlage. Ohne Zieldaten und konkrete Zwischenschritte werden Investitionen in neue Wärmenetze oder die Transformation der bestehenden Gasnetze kaum durchführbar sein.
Wärmepumpen in Flüssen produzieren #Fernwärme - in Mannheim ab diesem Jahr in der Größenordnung 165 Megawatt. Das sind #Klima-, aber auch Maschinenbauprojekte: #GreenTech made in germany
15 Jahre #Fukushima: Ein nüchterner Blick auf die Zahlen des ehemaligen Atomkonzerns EnBW. „Drei Gründe, warum Atomkraft keine wirtschaftliche Alternative ist“, auch Small modular reactors nicht.
https://www.enbw.com/unternehmen/themen/klimaschutz/kernkraft-kosten.html
So wirkt #Energiewende. Trotz steigender Gaspreise sinkt der Börsenpreis #Strom sogar, berichtet der Focus: „Deutschland spürt zwar ebenfalls steigende Spritpreise, beim Strom zeigt sich jedoch ein kleines Wunder: Anders als noch zu Beginn der Energiekrise nach dem Ukraine-Krieg bleiben die Preise hierzulande weitgehend stabil – manche sogar leicht sinkend.
Denn während fossile Energieträger im März kräftig teurer wurden, ist Strom an der Börse minimal günstiger geworden. Zahlen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) zeigen: Der durchschnittliche Großhandelspreis für Gas stieg von knapp 36 Euro auf über 52 Euro pro Megawattstunde – ein Plus von rund 47 Prozent. Gleichzeitig sank der sogenannte Day-ahead-Strompreis leicht von 95,25 Euro auf 94,93 Euro pro Megawattstunde, also um rund 1,4 Prozent.
Dieses kleine Paradox – steigende Gaspreise, fallende Strompreise – hängt eng mit dem Ausbau erneuerbarer Energien zusammen und zeigt: Die Energiewende wirkt bereits als Preisdämpfer, selbst in Zeiten globaler Krisen.“
Wie heizen wir in Zukunft, fragt der SWR. Die Meinung eines Heizungsbauers ist eindeutig: die Wärmepumpe ist mit ihrem Wirkungsgrad unschlagbar und auf Dauer deutlich günstiger. Die Reform des GEG führe in die Irre. https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heizungsgesetz-verunsichert-hausbesitzer-100.html
Auch das ist #Energiewende. Weniger Platz durch bessere Leistung. Bei Freiburg werden vier Windräder durch zwei neue an gleicher Stelle ersetzt - mit insgesamt deutlich höherer Leistung. Der Beton wird wiederverwendet.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/freiburg/windrad-sprengung-rosskopf-freiburg-100.html
Kleine Erinnerung an einen Faktencheck von Table.media @mkreutzfeldt@mastodon.social
zum Thema Bioöl aus 2025
„Fazit: Die Forderung, beim Heizen verstärkt auf „grünes Öl“ zu setzen, ist wenig realistisch. Weil klimafreundlichere Kraftstoffe auf absehbare Zeit nur in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung stehen und zudem dringender im Verkehrssektor gebraucht werden, dürften die Preise dafür so hoch sein, dass reine Ölheizungen damit im Vergleich zu anderen klimafreundlichen Heizungen kaum attraktiv sind.
Zudem würde es dem #Klima insgesamt kaum nutzen, weil die Mengen an klimafreundlicheren Kraftstoffen, die zum Heizen genutzt werden, in anderen Sektoren wie dem Flugverkehr fehlen würden. Das würde nicht nur das Erreichen der Klimaziele gefährden, sondern wegen des möglichen Verfehlens der EU-Ziele auch ein hohes Risiko für den Staatshaushalt bedeuten.“
Team up mit Hubert Aiwanger für mehr #Windkraft im Süden. Bayern und Baden-Württemberg fordern vom Bund Anpassungen am #EEG, die das ermöglichen. Darunter eine Erhöhung der EEG-Ausschreibungen der Bundesnetzagentur und eine Südquote bei den Zuschlägen für die Mindestvergütung der Anlagen. Nach einer Studie der Forschungsstelle Energiewirtschaft München lassen sich durch einen gezielten Ausbau der Windkraft im Süden pro Jahr bis 1,8 Mrd. € an Netzkosten sparen. #Energiewende
Hubert Aiwanger: „Bayern hat seine Hausaufgaben gemacht. Wir bauen die Erneuerbaren Energien gezielt und mit Vernunft weiter aus. Das stärkt unseren Wirtschaftsstandort, schafft Versorgungssicherheit und macht uns unabhängiger von Energieimporten. Jetzt darf der Bund unsere Erfolge nicht stoppen und die Bedingungen verschlechtern. Windenergie muss auch dort entstehen, wo der Strom gebraucht wird – gerade in den industriestarken Regionen Süddeutschlands. Das entlastet die Netze, reduziert den Transportbedarf und stärkt unsere Versorgungssicherheit. Die aktuellen Planungen im EEG-Entwurf gefährden den Bau der zahlreichen, bereits genehmigten Projekte."
Baden-Württembergs Umwelt- und Energieministerin Thekla Walker: „Jeden Tag starren wir auf Nachrichten zur Straße von Hormus und müssen mit ansehen, wie der Iran und Donald Trump die Märkte für Brennstoffe auf ungeahnte Höhen treiben. Wir müssen uns unabhängig machen vom Preisroulette bei Gas und Öl. Jede Windkraftanlage, die Importe aus Krisenregionen verringert, bringt uns mehr Planungssicherheit, geringere Stromproduktionskosten und mehr Souveränität.“
40 Jahre nach #Tschernobyl und der radioaktiven Wolke über Europa nach dem #GAU. Was Pilzsammler und Jäger bis heute beachten müssen hat die @dpa hier aufgeschrieben:
https://www.badische-zeitung.de/tschernobyl-unfall-wo-strahlt-es-noch-im-suedwesten
Wie Bürger*innen an der #Energiewende verdienen. Weinstadt baut den größten Solarpark in der Region #Stuttgart. Finanziert wird er auch mit Geld von Bürgern. Dazu wurde eine Genossenschaft gegründet.
https://www.staatsanzeiger.de/nachrichten/kreis-und-kommune/wie-weinstadt-mit-seinen-buergern-einen-solarpark-finanziert/
Studie des Allianz-Konzerns: „Die grüne Transformation und die Anpassung an den Klimawandel sind mittlerweile zentrale Fragen der Wirtschaftspolitik, die weit über den Umweltbereich hinausgehen.“ #Hitze
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/hitze-wirtschaft-kosten-klimawandel-100.html
Die #EEG-Förderung für viele #Biogas-Anlagen läuft nach 20 Jahren aus. Für den Süden ein Problem. 40 % der deutschen Anlagen stehen in Bayern und Baden-Württemberg. Im Stromnetz erfüllen sie auch einen wichtigen Zweck, wenn sie in Zeiten von wenig Solar und Wind einspringen und sauberen #Strom liefern. Als Wärmeproduzenten sind die bestehenden Anlagen jedoch größtenteils nicht geeignet. Für diesen Zweck muss Biogas zu Biomethan veredelt werden. Das braucht eigene Anlagen, die sich erst ab einer bestimmten Größe lohnen. Von den 1000 Anlagen in Baden-Württemberg speisen daher nur 20 Biomethan ins Gasnetz ein. Daher ist es Augenwischerei, wenn das geänderte „Heizungsgesetz“ von Katherina #Reiche suggeriert, die #Biotreppe (Beimischung von Biomethan) ließe sich durch einheimische Produktion bewerkstelligen. Ob wir in Deutschland und Baden-Württemberg die erforderlichen Mengen herstellen können, ist unklar und ginge auch nur mit einer enormen Ausweitung der Anbaufläche für Energiepflanzen (statt Lebensmittel). Ministerin Thekla Walker: „Biogas eignet sich sehr gut, um Angebot- und Nachfrageschwankungen auszugleichen und die Netze zu stabilisieren. Wir brauchen Biogasanlagen als Stabilitätsanker im Stromsystem, nicht als teures Backup für Katherina Reiches Pläne, unsere Abhängigkeit von Gas zu verlängern.“
https://www.schwaebische.de/regional/baden-wuerttemberg/beim-biogas-erhoeht-der-sueden-den-druck-4551302
Naturschutz und Wirtschaft gemeinsam für #Energiewende, konkret für mehr Windkraft im Süden. Appell an Katherina #Reiche:
„Ein breites Bündnis aus Baden-Württemberg fordert nun, die Ausschreibungsregeln zugunsten süddeutscher Bundesländer anzupassen. Ein Ausschreibungsvolumen in Höhe von insgesamt rund 10.000 Megawatt sollte in diesem und den kommenden zwei Jahren für den Süden reserviert werden. Darüber hinaus müsse das Volumen insgesamt angehoben werden. Zu dem Bündnis gehören neben der Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg (PEE BW) der Verband Unternehmer Baden Württemberg, der Verband der Energie- und Wasserwirtschaft Baden-Württemberg (VfEW), der Verband Kommunaler Unternehmen Baden-Württemberg (VKU BW) und die Naturschutzverbände BUND und NABU.“
https://erneuerbare-bw.de/de/news/news-einzelansicht/windenergie-10000-megawatt-fuer-baden-wuerttemberg-und-bayern
Jede Krise in Nahost setzt uns einem unkalkulierbaren fossilen Preisroulette aus. Was ist nun klug? Auf #Gas und #Öl setzen beim Heizen oder mehr Energiesouveränität anzustreben?
#Iran #Trump #Energiewende
https://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/markt-update-gaspreis-rallye-iran-spannungen-treiben-notierungen-auf-zwei-monats-hoch-15412161
Mehr #Windkraft im Süden = weniger Netzkosten für ganz Deutschland. Eine Studie belegt: Ein ausgewogener Ausbau der Windkraft spart Milliarden Euro durch weniger Kosten für Netzeingriffe (diese werden nötig, wenn im Norden viel Windstrom eingespeist wird, der nicht nach Süden transportiert werden kann). Ergo: Es lohnt sich, Windkraft im Süden gesondert zu fördern, etwa durch eine echte Südquote bei EEG-Ausschreibungen. Heute im Bundesrat steht eine Initiative von Hubert #Aiwanger zur Abstimmung, die in einem ersten Schritt eine Ausweitung des EEG-Ausschreibungsvolumens fordert, damit auch Projekte im Süden Chancen auf Zuschläge haben. BW stimmt zu. Südschiene pro #Energiewende.
Ganzer Artikel: https://www.br.de/nachrichten/bayern/studie-windkraftausbau-im-sueden-spart-stromkunden-milliarden,VD17o7o
Leseempfehlung: „Die Blockade der Straße von Hormus zwingt die Welt zum Umdenken. Gelingt der Sprung vom fossilen ins erneuerbare Zeitalter – oder droht neuer Konflikt, »Achse der Petrostaaten« gegen den »Block der Elektrostaaten«? #Energiewende
https://www.spiegel.de/ausland/irankrieg-der-kampf-um-die-energie-der-zukunft-hat-begonnen-a-a2872723-d2ff-4477-87b3-a54b61fb7d15
Anstöße: In Whyl sollten 1975 zwei #Atom-Reaktorblöcke gebaut werden. Der Protest gegen das neue Atomkraftwerk lief unter dem Slogan „Nai hämmer gsait“. Von Februar bis November des Jahres 1975 hielten Demonstranten den Bauplatz besetzt - mit Erfolg. Vor 50 Jahren, Ende Mai 1976, fanden in der Region die ersten „Sonnentage“ statt, die deutschlandweit erste Ausstellung für erneuerbare Energien. „Ich hab’ dort zum ersten Mal eine Solaranlage gesehen“, sagt Axel Mayer, einer der Bauplatzbesetzer. Der Tüftler Werner Mildebrath, der ein kleines dörfliches Elektrogeschäft in Sasbach betrieb, hatte diese Anlage gebaut, „so solide, dass sie heute immer noch funktioniert“, sagt Mayer.
Aus den „Sonnentagen“ ist mittlerweile die weltweit führende Fachmesse für die Solawirtschaft #Intersolar geworden. Die technologische Entwicklung bei den erneuerbaren Energien ist derart rasant, dass die Messe rund um den Globus wandert: Im Juni lädt sie auf das Messegelände nach München, im August folgt São Paulo, dann zeigen Aussteller Anfang September in Texas und in Dubai ihre Neuheiten, bevor im März 2027 das indische Gandhinagar folgt.
https://taz.de/!6175578/
Appell aus der Energiewirtschaft an den Bund - von Sebastian Sladek, Vorstandsmitglied der EWS Elektrizitätswerke Schönau: „Haben wir denn wirklich gar nichts aus den zahlreichen globalen Energiepreiskrisen der letzten Jahrzehnte gelernt? Wer heute noch in fossile Heizsysteme und Stromerzeugung investiert, bindet sich an Risiken, die über Jahrzehnte wirken. Auch die sozialen Folgen könnten immens sein, denn insbesondere Mieterinnen und Mieter sind den Kosten und Risiken wehrlos ausgesetzt.
#Erneuerbare Energien verringern die fossilen Abhängigkeiten, stabilisieren Kosten und stärken die regionale Wirtschaft. Sie sind kein Luxusprojekt, sondern Notwendigkeit. Entscheidend sind klare politische Leitplanken und Rahmenbedingungen. Halbgare Maßnahmen, vage Ankündigungen oder Zögerlichkeiten gefährden nicht nur den #Klimaschutz, sondern verunsichern Menschen und Unternehmen, die aktiv mitgestalten wollen.“
https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/781/mehr-energiewende-statt-fossile-fesseln-10791.html
Im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung warnt Ministerin Thekla Walker vor einem Abwürgen der #Energiewende durch das Netzpaket von Katherina #Reiche - im Gleichklang mit ihrem bayerischen Kollegen Hubert Aiwanger, dem BUND und dem parl. Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Dirk Wiese.
Die Diskussion um weniger Ausbau in Regionen mit schwachem Netzausbau sendet das falsche Signal in einer Zeit, in der Deutschland alles daran setzen sollte, sich von Gas- und Ölimporten unabhängig zu machen. „Das sind alles Botschaften, die dafür sorgen, dass beim Ausbau der erneuerbaren Energien gar nichts mehr passiert, weil Unsicherheiten zu groß sind und Projekte in die Warteschleife geschickt werden“, so Walker.
https://www.schwaebische.de/politik/neue-plaene-zu-erneuerbaren-folgen-beim-ausbau-koennten-verheerend-sein-4374522
Fossile Energieträger (Öl und Gas) müssen importiert werden, sind teuer und vor allem in ihrer Preisentwicklung unberechenbar. Firmen wie ZEISS bauen inzwischen in Baden-Württemberg eigene Windräder mit langfristiger Energie- und Preissicherheit: Gut für den Standort!
Ein Analyse der Folgen der so genannten Biogas-Treppe auf Basis aktueller Regulierungsvorgaben (Ausweitung ETS II auf fossile Brennstoffe ab kommendem Jahr). Die #GEG-Reform verdoppelt die Preise.
https://background.tagesspiegel.de/energie-und-klima/briefing/gmg-eckpunkte-verfehlen-klimaziele
So geht Technologieoffenheit: Wir haben eine neue Biovergärungsanlage gefördert, die auch Biomethan ins Gasnetz einspeisen kann, dabei CO2 abscheidet und vermarktet (z.B. an Lebensmittelindustrie): Nichts ist Abfall, fast alles Ressource, die unabhängig macht von Importen.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/methanisierung-sindelfingen-inbetriebnahme-biogas-co2-100.html
Wasserabweisend, aber unzerstörbar und lagert sich im menschlichen Körper ab. Trinkwasser ist in vielen europäischen Ländern einer Studie zufolge mit den Ewigkeitschemikalien PFAS und TFA verunreinigt. Baden-Württemberg ist besonders betroffen. Gut, dass die EU-Chemiebehörde (ECHA) jetzt ein weitreichendes Verbot empfiehlt.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.chemikalie-was-ist-pfas.21036f38-6e21-425e-9f82-12a4717004f4.html
Die Schwäbische Zeitung berichtet über die Atom-Fantasien mit Mini-AKW. Unser Statement: „Für die amtierende Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) geht die aktuelle Debatte über neue Arten von Atomenergie völlig an den Notwendigkeiten vorbei. „In dem Maße, wie wir sie bräuchten, würden diese Technologien erst Ende der 2040er-Jahre zur Verfügung stehen“, sagt sie im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung. „Mir ist das viel zu weit weg. Wir haben jetzt etwas zu tun, wir müssen CO2 reduzieren.“ Walker verweist darauf, dass die meisten kommerziellen Projekte zu Mini-Atomkraftwerken schon wieder abgesagt worden seien. „Sie sind einfach zu teuer. Sie lohnen sich nicht.“
EnBW hält wenig von Mini-Akw
Auch nach Einschätzung des Energieversorgers EnBW sind die Mini-Meiler „nach heutigem Stand“ keine rentable Alternative. „Auch, weil die grundlegende Herausforderung der Kernkraft, nämlich die Entsorgung der gefährlichen radioaktiven Abfälle bestehen bleibt“, wie es in einem Online-Beitrag des Konzerns vom vergangenen Herbst heißt. „Hinzu kommt die Notwendigkeit umfangreicher staatlicher Förderungen und Subventionen für ihren Neubau.“
https://www.schwaebische.de/regional/baden-wuerttemberg/streit-um-mini-meiler-union-will-mehr-kern-kompetenz-4436499
#Strom wird günstiger bei Neukundenverträgen, da diese sich an Börsenpreisen orientieren. Bestandskunden zahlen dagegen drauf, weil Anbieter auf Wechselträgheit setzen. Daher: Tarife checken, um von sinkenden Preisen zu profitieren. #Energiewende
https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101167022/stromkosten-kunden-zahlen-11-milliarden-zu-viel.html
Tübinger Landwirt setzt auf Helium-Ballons gegen Krähen. Innovative Ideen statt Abschussforderung. So geht Einlang von #Landwirtschaft und #Artenschutz https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/tuebinger-landwirt-kaempft-mit-helium-ballons-gegen-kraehen-100.html




















